
Anfang Juni hatten wir an unserer Schule die Möglichkeit, mit mehreren Abgeordneten verschiedener Parteien ins Gespräch zu kommen. Zu Besuch waren Uta Wentzel (CDU), Catharina Nies (Grüne), Kianusch Stender (SPD), Anna Riecke (FDP) und Sybilla Nitsch (SSW). Die Veranstaltung sollte den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, Politik nicht nur aus dem Unterricht zu kennen, sondern direkt mit Politikerinnen und Politikern darüber zu sprechen. Anders als bei einer normalen Podiumsdiskussion saßen die Abgeordneten nicht vorne und beantworteten Fragen von einer Bühne aus. Stattdessen gab es mehrere Tische, an denen jeweils eine Frage von Schülerinnen und Schülern vorbereitet worden war. Die Politikerinnen und Politiker sind dann von Tisch zu Tisch gegangen und haben mit den Jugendlichen über die jeweiligen Themen diskutiert. Die Fragen beschäftigten sich mit unterschiedlichen Bereichen, die gerade fürj junge Menschen interessant sind. Es ging unter anderem um Bildung, die Zukunft und gesellschaftliche Themen. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Meinungen einbringen, nachfragen und auch kritischere Fragen stellen. Besonders interessant war, dass die verschiedenen Abgeordneten oft unterschiedliche Antworten auf die gleichen Fragen hatten. Dadurch wurde deutlich, dass Politik nicht nur aus einer einzigen Sichtweise besteht. Durch die Gesprächsrunden entstand eine lockere Atmosphäre, da man direkt mit den Abgeordneten sprechen konnte und nicht nur zuhören musste. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, um genauer nachzufragen und ihre eigenen Gedanken einzubringen. Dadurch kamen teilweise auch spannende Diskussionen zustande. Der Tag war eine gute Möglichkeit, verschiedene politische Meinungen kennenzulernen. Gerade weil mehrere Parteien vertreten waren, konnte manv vergleichen, wie unterschiedlich die Lösungen für bestimmte Probleme aussehen können. Es wurde deutlich, dass politische Entscheidungen oft nicht einfach sind und verschiedene Interessen berücksichtigt werden müssen.Insgesamt war der Besuch eine abwechslungsreiche Ergänzung zum normalen Schulalltag. Es bot sich die Chance, Fragen zu stellen, zu diskutieren und Politik aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.



